Ex Utero


Ein Triptychon historischer Medizinkonzepte:
Was haben uns die wandernde Gebärmutter, der große hysterische Bogen und der nach innen gestülpte Penis heute noch zu erzählen? Was wird als gesund, was als krank definiert? Wo (wer entscheidet das überhaupt?) verläuft die Grenze zwischen Schmutz und Reinheit?

Wie viel ungewollte Poesie ist hier verborgen, wie viel Witz?
Eine Zurschaustellung mit Objekten, Experimenten mit Reifröcken, Seifen und viel Theater.

 

Spiel: Julia Döbele, Iris Keller, Hanna Malhas // Konzept, Texte, Trickfilm, Objekte, Regie: Angèla Kopf

Dauer: ca. 60 Minuten

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Durch die Nacht mit
Objekttheater vom Ende der Welt

 

Durch die Nacht mit - Steve, dem Nachttalker.

Jedes Mal das selbe, die Hörer reißen sich darum mit Steve zu talken. Seit Jahren.
Doch in dieser Nacht ruft niemand an, kommt niemand zur Ablösung, ist niemand erreichbar.

"Leute, ruft mich an: 0800 782 782 222. Ich rede mich hier um Kopf und Kragen. Die halbe Nacht ist um und ihr lasst mich im Stich."

Ist also die Welt untergegangen und er ist der letzte Überlebende? Sendet in den Äther, redet ins Nichts? Immer mehr beginnen die Objekte im Studio sich zu verselbstständigen und wenden sich gegen ihn. Ein Sog, der immer stärker wird. Aber warum geht der Moderator nicht einfach hinaus um seine absurde Theorie zu überprüfen?
Bis das Telefon doch klingelt...
Spiel: Hanna Malhas // Regie: Iris Keller // Bühnenbild: Coline Petit // künstlerische Beratung: Stefanie Oberhoff // Sprechcoach: Pascal Zurek
Dauer: 60 Minuten
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Morphium und Holz
(Selbstbildnis als Soldat)

 

Inspiriert durch Ernst­ Ludwig Kirchners „Selbstbildnis als Soldat“ entwickeln fünf Marionetten und fünf Menschen eine expressionistische Collage.

Malend, zerstörend, tanzend, rauchend und zündelnd stutzen sie sich den Krieg zurecht.

Eine Marionette malt am liebsten zu Strawinsky dadaistische Bilder, bis sie eine Welt hinter dem Rahmen entdeckt.

Eine halbzerfetzte Marionette mit Brandnarben meint dem Krieg entkommen zu sein, bis sie von kopflosen Mantelwesen eingeholt wird.
Eine Frau tanzt mit ihrer Marionette über den Schützengraben.

Ob die Gasmasken schützen werden?

 

Ein Tanz, ein bewegtes Bild, eine bunte Collage, die düster anmutet.

Mit Glasmusik und Pinselstrich, untermalt von frecher Musik aus vergangenen Zeiten...

Ein Schuss 10 Pfennig. Na, wer schießt nochmal?


Spiel: Sascha Bufe, Iris Keller, Hanna Malhas, Coline Petit, Eike Schmidt // Regie: Frank Soehnle // Technik: Marius Alsleben/Anika Herzberg

 

Dauer: 60 Minuten
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